PROCOM „iPOS“

Das PROCOM „iPOS System“ besteht im Wesentlichen aus den nachfolgend beschriebenen vier Softwarepaketen.
Es handelt sich jeweils um eine Windows-Software, welche komplett in „.NET“ (Microsoft) entwickelt ist und auf Basis einer modernen SQL-Datenbank (Sybase) arbeitet.

iPOS Kassenverwaltung „Filiale“
Mit dieser Software werden alle für den Kassierbetrieb relevanten Daten verwaltet und dem Programm "iPOS Kasse" zur Verfügung gestellt.

iPOS Data-Warehouse
Diese Software wird gemeinsam mit der iPOS Kassenverwaltung installiert, verwaltet alle Statistik- und Auswertungsdaten und stellt somit das gesamte Reporting (Berichtswesen) zur Verfügung.
Alle Auswertungen sind in verschiedene Kategorien unterteilt und in sehr übersichtlicher Baumstruktur angeordnet.
Durch einfache Auswahl per Mausklick, lassen sich zahlreiche Such-, Filter-, Sortier und andere Kriterien definieren, so dass der Anwender in der Lage ist, die zahlreichen mitgelieferten Standard-reports auf seine individuellen Bedürfnisse abzustimmen, diese als „Favoriten“ abzuspeichern um sie künftig mit einem einzigen Mausklick zu starten.
Außerdem lassen sich, im Vergleich zu herkömmlicher Programmiertechnik, sehr schnell, kundenindividuelle Reports definieren und hinzufügen.

iPOS Warenwirtschaft „Filiale“
Mit dieser Software werden die Lieferanten, die Einkaufsartikel und -preise, sowie die Rezepturen verwaltet. Das Bestellwesen wird abgewickelt, Wareneingangsaktivitäten durchgeführt und das Lager verwaltet.

iPOS Kasse (TPOS)
Hierbei handelt es sich um die Software, die auf einer Touchscreen-Kasse installiert wird und die komplette Kassenfunktionalität zur Verfügung stellt.

Individuell wie unsere Kunden
„iPOS System“ steht bei PROCOM für „individuelles Point of Sale System“, womit der Begriff „kundenindividuell“ gemeint ist.
Bei PROCOM bedeutet „kundenindividuell“ allerdings nicht, dass jeder Kunde sein, speziell für ihn angepaßtes Softwarepaket bekommt, welches dann auch speziell für ihn vorgehalten, gepflegt, und weiterentwickelt werden müsste, mit allen Nachteilen die herkömmliche Individuallösungen üblicherweise haben.

Was bei PROCOM „kundenindividuell“ bedeutet, wird besonders bei "iPOS Kasse" deutlich. Durch die besondere Softwarearchitektur erhält zwar jeder Kunde exakt das gleiche Softwarepaket, allerdings ist es durch eine völlig neue Art der Konfigurationstechnik möglich, nicht nur Optik sondern auch Funktionalität individuell zu- und abzuschalten.

Somit tritt die Software nach außen hin völlig unterschiedlich in Erscheinung, so als wäre sie speziell für einen bestimmten Kunden entwickelt.
Tatsächlich ist die Software immer die Gleiche, einziger Unterschied ist eine unauffällige Konfigurationsdatei, die von einem einfach zu bedienenden grafischen Editor im Hintergrund erzeugt wird und die Individualität verursacht – allerdings ohne die üblichen Nachteile.

Die iPOS Softwarearchitektur (für IT-Fachleute)
Bei "PROCOM iPOS" handelt es sich um ein sogenanntes "Framework", auf Basis des "Model-View-Controller-Konzeptes (MVC)" welches den Rahmen, bzw. die Anwendungsarchitektur zur Verfügung stellt und insbesondere den Kontrollfluss der Anwendung und die Schnittstellen definiert, für die konkreten Klassen, die vom Programmierer erstellt und registriert werden müssen.
Das bedeutet, dass der Programmierer konkrete Implementierungen registriert, die dann durch das Framework gesteuert und benutzt werden, anstatt – wie bei einer Klassenbibliothek – lediglich Klassen und Funktionen zu benutzen.
Dieses registrieren der konkreten Klassen wird nicht fest im Programmcode verankert, sondern „von aussen“, u. a. mit einem grafischen Editor, konfiguriert, so dass das eigentliche Programm erst nach dem Programmstart, quasi zur Laufzeit, "zusammengesetzt" wird.

Model View Controller Konzept
Beim Model View Controller Konzept handelt es sich um eines der bekanntesten Entwurfsmuster zur Trennung von verschiedenen Programmeigenschaften.
Es wird insbesondere zur Programmierung interaktiver Systeme verwendet.
Ziel dabei ist es die Änderungen am Programm zu einem späteren Zeitpunkt möglichst einfach zu gestalten. Des weiteren soll die Widerverwendbarkeit von Codefragmenten ermöglicht werden. Als Nebeneffekt erhält man durch die Verwendung dieses Konzeptes eine übersichtliche Struktur des Programms. Noch ein weiterer Vorteil dieses Konzeptes besteht darin, dass verschiedene Mitarbeiter eines Projektes speziell nach Ihren Fähigkeiten eingesetzt werden können. Der Designer kümmert sich um die View, der Programmierer erstellt die Logik und der Datenbankexperte kümmert sich um die Datenhaltung. In der Softwareentwicklung ist das Prinzip der Trennung von Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe schon lange bekannt. Mit dem Model View Controller Konzept wird dies nun auf GUI-basierte Systeme übertragen.

 
15.01.2010 - 11:12 Uhr

PROCOM im Citizen-Europe Anwenderbericht

PROCOM setzt auf Bondrucker von Citizen

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